Nachhaltigkeit
Definition
Mit nachhaltigen Maßnahmen wird bei den Zielgruppen (Zielgruppenbezug) eine dauerhafte und nachweisbare Stärkung individueller Kompetenzen und Ressourcen sowie in den Lebenswelten (Setting-Ansatz) die Gestaltung dauerhaft gesundheitsgerechter Lebensbedingungen angestrebt. Voraussetzung für Nachhaltigkeit sind verlässliche und zeitstabile, also strukturell verstetigte gesundheitsfördernde Angebote. Umgesetzt werden sie z. B. durch die Sicherstellung von Räumen und Personal, die Entwicklung von Kooperationen und möglichst auch die Verankerung in kommunalen Strategien (Integriertes Handeln). Im Zuge der Verstetigung kann ein Angebot auch in ein landes- oder bundesweit umgesetztes Programm integriert werden.

Stufen des Kriteriums Nachhaltigkeit
Erläuterung der Stufen
Weiterführende Literatur:
TROJAN, A.; SÜSS, W. (2020): Nachhaltigkeit und nachhaltige Gesundheitsförderung. In: Leitbegriffe der Gesundheitsförderung. www.leitbegriffe.bzga.de/alphabetisches-verzeichnis/nachhaltigkeit-und-nachhaltige-gesundheitsfoerderung
ROSENBROCK, R.; HARTUNG, S. (2022): Public Health Action Cycle / Gesundheitspolitischer Aktionszyklus. In: Leitbegriffe der Gesundheitsförderung. https://leitbegriffe.bzga.de/alphabetisches-verzeichnis/public-health-action-cycle-gesundheitspolitischer-aktionszyklus/
ENGAGEMENT GLOBAL (2021): Was sind die 17 Ziele? Ziele für nachhaltige Entwicklung. www.17ziele.de/info/was-sind-die-17-ziele.html
Weitere Materialien zum Good Practice-Kriterium Nachhaltigkeit
- Arbeitshilfen GUTE PRAXIS KONKRET zum Good Practice-Kriterium Nachhaltigkeit. Erfahrungen und Beispiele guter Praxis der Gesundheitsförderung mit älteren Menschen (2023).
- Good Practice Video: Nachhaltigkeit, Projekt „Mit Migranten für Migranten (MiMi)“, Landeszentrale für Gesundheit Bayern e. V.
- Hier finden Sie Praxisbeispiele, die das Kriterium Nachhaltigkeit erfüllen.