Artikel und Meldungen im Überblick
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2024
50 Jahre DZA. 50 Jahre Alter(n)sforschung im Kontext gesellschaftlichen Wandels
09.12.2024
Das Deutsche Zentrum für Alternsforschung (DZA), Mitglied des Kooperationsverbundes, feierte im Jahr 2024 sein 50-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass ist eine umfassende Broschüre erschienen: "50 Jahre DZA . 50 Jahre Alter(n)sforschung im Kontext gesellschaftlichen Wandels". In dieser werden die unterschiedlichen Arbeitsbereiche des Instituts vorgestellt (u.a. die Geschäftsstellen für die Altersberichte der Bundesregierung und die Nationale Demenzstrategie) und Schwerpunkte der Arbeit vermittelt (Soziale Beziehungen, Gesundheit, Ehrenamt und Teilhabe, Deutscher Alterssurvey etc.). Die Broschüre gibt einen tollen Überblick über verschiedene Handlungsfelder und deren Bedeutung in der Arbeit mit älteren Menschen.
Zur Broschüre "50 Jahre DZA"
Schlagwörter:Ältere, Forschung
Die Rolle des ÖGD im Klimawandel
Stellungnahme des Beirats zum Pakt für den ÖGD
06.12.2024
Um die Bürger*innen vor den gesundheitlichen Auswirkungen des Klimawandels zu schützen oder diese zu reduzieren, spielt der Öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) mit seinen verschiedenen Institutionen und Aufgaben eine wesentliche Rolle, da er eine Brücke in die Lebenswelten der Menschen schlägt und den Abbau von gesundheitlichen Ungleichheiten verfolgt.
Diese Rolle und die Aufgaben des ÖGD hat der Beirat zum Pakt für den ÖGD in seiner neuen Stellungnahme analysiert. Es werden Voraussetzungen zur Stärkung des ÖGD und konkrete Handlungsempfehlungen aufgeführt.
Schlagwörter:Öffentlicher Gesundheitsdienst, Klimawandel
Kinderärzt*innen drängen auf "Pakt für Kinder- und Jugendgesundheit"
04.12.2024
Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzt*innen (BVKJ) fordert mit Blick auf die Bundestagswahlen 2025 das Bekenntnis aller Parteien zu einem Pakt für Kinder- und Jugendgesundheit, der die Bedingungen für ein gesundes Aufwachsen nachhaltig verbessern soll. Der Pakt umfasst unter anderem die Verbesserung der medizinischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen, die Stärkung von Prävention und Gesundheitsförderung ab der Geburt sowie den Schutz vor den Folgen des Klimawandels. Eine wichtige Forderung ist auch die Einbindung von ambulanten und stationären Praktiker*innen in die Entwicklung von Reformkonzepten.
Schlagwörter:Kinder, Jugendliche
Health at a Glance: Europe 2024 (OECD-Bericht)
03.12.2024
Trotz hoher Gesundheitsausgaben liegt Deutschland in punkto Lebenserwartung in Europa erstmals unter dem Durchschnitt. Der neue OECD-Report „Health at a Glance: Europe 2024" gibt einen vergleichenden Überblick anhand aktueller Daten zum Gesundheitszustand, den Risikofaktoren und der Leistung der Gesundheitssysteme europäischer Länder.
Angesichts der weiter steigenden Lebenserwartung und des stetig wachsenden Anteils der Bevölkerung über 65 Jahren legt der Report einen Schwerpunkt auf die Entwicklungen der gesundheitlichen Lage der alternden Bevölkerung in Europa und erörtert die Potenziale zur Förderung des gesunden Älterwerdens, um die Anforderungen an die Gesundheits- und Pflegesysteme zu verringern.
Schlagwörter:Bericht, Gesundheitssystem
Sozialbericht 2024 erschienen
03.12.2024
Der Sozialbericht (vormals "Datenreport") wird von der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) in Kooperation mit dem Statistischen Bundesamt, dem Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung und dem Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung herausgegeben. Er enthält sozialwissenschaftliche Analysen und Daten zu einer Vielzahl von Themen wie Gesundheit, Bildung und Umwelt. Zum Thema Gesundheit konstatiert der Bericht, "Die ungleiche Verteilung von Gesundheitschancen in Deutschland hat sich in den letzten Jahren verschärft".
Der Sozialbericht 2024 kann bei der bpb als Druckausgabe bestellt oder als pdf-Datei gelesen und heruntergeladen werden.
Schlagwörter:Armut, Bericht
Krankheit macht arm.
Überschuldungsreport 2024
03.12.2024
Die häufigste Ursache für Überschuldung ist Krankheit. Diese Erkenntnis geht aus dem Überschuldungsreport 2024 hervor, durchgeführt vom Institut für Finanzdienstleistungen (iff). Im aktuellen Bericht konstatieren die Autor*innen: „Bemerkenswert ist die Entwicklung gesundheitsbedingter Aspekte.“ Insbesondere dann, wenn man die Faktoren Krankheit und Sucht zusammenrechnet, wird Krankheit mit etwa 18,4 Prozent zur Hauptursache von Überschuldung. Armut macht krank UND Krankheit macht arm!
Zum Report
Schlagwörter:Armut und Gesundheit, Bericht
27.11.2024
- Heidi Sinning, ISP - Institut für Stadtforschung, Planung und Kommunikation der FH Erfurt, Christian Bojahr, ISP - Institut für Stadtforschung, Planung und Kommunikation der FH Erfurt
Um die Lebensqualität in Städten zu verbessern, müssen gesundheitsfördernde Aspekte in die Stadtentwicklung einfließen. Die Gesundheitsfolgenabschätzung (GFA) ist dabei ein wichtiges Verfahren, mit dem positive sowie negative Auswirkungen von kommunalen Vorhaben und Planungen zur Förderung der Gesundheit der Bevölkerung möglichst frühzeitig eingeschätzt werden sollen. Im Verbundforschungsprojekt „GFA_Stadt“ wurde nun ein umfassender, integrierter und partizipativer Demonstrator zur Anwendung der Gesundheitsfolgenabschätzung für Kommunen in Deutschland entwickelt.
Schlagwörter:Quartier, Kommunen
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Gesundheitsapps für Migrant*innen
Trainingsprogramm bereit zur Nutzung
25.11.2024
Das europäische Projekt MIG-HEALTH-APPS ist nach zweijähriger Laufzeit abgeschlossen. Ziel des Projektes war die Verbesserung der digitalen Gesundheitskompetenz und der Gesundheitssituation von Migrant*innen und Asylbewerber*innen im deutschsprachigen Raum. Im Rahmen des Projekts wurden ein digitales Schulungsprogramm für Gesundheits-Apps, eine E-Learning-Plattform und ein App-Schulungstool entwickelt. Ergänzt werden diese digitalen Materialien durch ein Handbuch für Trainer*innen und ein Willkommenshandbuch für Migrant*innen.
Die Ergebnisse des Projekts: https://apps4health.eu
Schlagwörter:Geflüchtete, Digitale Medien, Migration
Bund legt „Entwicklungsplan Bewegung und Sport“ vor
25.11.2024
Getragen von der Vision einer begeisternden und lebensbejahenden Sport- und Bewegungskultur hat die Bundesregierung aktuelle und geplante Maßnahmen auf der Ebene des Bundes in einem fortlaufendem Entwicklungsplan dargestellt. Neun Leitsätze zeigen die unterschiedlichen Aspekte von Bewegung und Sport von der individuellen bis zur gesellschaftlichen Ebene auf. So heißt es z.B., dass jede Leistung zählt, angefangen von der Bewegung im Alltag bis hin zum Spitzensport. In den Entwicklungsplan eingeflossen sind die Empfehlungen aus den beiden Bewegungsgipfeln 2022 und 2024 und dem „Runden Tisch Bewegung und Gesundheit“.
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Schlagwörter:Bewegungsförderung, Sport
Neue Webseite der GBE des Bundes
21.11.2024
Das neue Portal des Robert Koch-Instituts zur Gesundheitsberichterstattung des Bundes stellt Daten zur gesundheitlichen Lage der Bevölkerung in Form von Kennzahlen (Indikatoren) zur Verfügung, ergänzt durch ausgewählte Publikationen zum Thema. Inhaltlicher Schwerpunkt sind nichtübertragbare Erkrankungen und deren Einflussfaktoren.
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Runder Tisch der Frauen im Gesundheitswesen: Positionspapier Prävention
21.11.2024
Der Runde Tisch der Frauen im Gesundheitswesen, der sich für eine stärkere Repräsentation von Frauen in Führungspositionen engagiert, fordert in seinem Positionspapier mehr Prävention. Trotz zahlreicher Initiativen - genannt wird auch der Kooperationsverbund Gesundheitliche Chancengleichheit - und Erkenntnisse bleibe die Umsetzung von Präventionsmaßnahmen der größte Mangel. Die Stärkung der Prävention, die Förderung der Eigenverantwortung und die Integration von Gesundheitsaspekten in alle politischen Bereiche seien hierbei unerlässlich. Frauen im Gesundheitswesen spielten eine zentrale Rolle bei dieser Transformation und müssten aktiv in Entscheidungsprozesse eingebunden werden.
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Schlagwörter:Prävention, Gesundheitswesen, Gender
18.11.2024
- Nina Brugger, Landesvereinigung für Gesundheit Sachsen-Anhalt e.V., Chris Bukall, Landesvereinigung für Gesundheit Sachsen-Anhalt e.V.
Am 18. November 2024 kamen im Roncalli-Haus Magdeburg kommunale Akteur*innen und Multiplikator*innen aus den Bereichen Gesundheit, Bildung und Sozialwesen zusammen, um an der Fortbildung „Einsamkeit: erkennen, verstehen und handeln“ teilzunehmen.
Schlagwörter:Einsamkeit
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13.11.2024
- Zoé Speltz, Gesundheit Berlin-Brandenburg, Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit Berlin
In Zusammenarbeit mit bezirklichen Partner*innen hat die KGC Berlin einen Highlight-Bericht zum Auf- und Ausbau von Präventionsketten in Berlin erarbeitet. Im Highlight-Bericht beschreiben neun Berliner Bezirke ausgewählte Arbeitsschwerpunkte, Produkte oder Prozesse ihrer Arbeit.
Schlagwörter:Präventionsketten
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„Empowerment in der Gesundheitsförderung: Wege zu Mitbestimmung und demokratischer Teil-habe“
11.11.2024
- Felix Koller, HAGE - Hessische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V.
Am 11. November 2024 veranstalteten die Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit (KGC) Hessen und das Programm teamw()rk für Gesundheit und Arbeit die zweite Dialogreihe in diesem Jahr, diesmal zum Thema „Empowerment in der Gesundheitsförderung: Wege zu Mitbestimmung und demokratischer Teilhabe“.
Schlagwörter:Demokratie, Gesundheitliche Chancengleichheit
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09.11.2024
- Paulina Roth, Landesvereinigung für Gesundheit Sachsen-Anhalt e.V., Chris Bukall, Landesvereinigung für Gesundheit Sachsen-Anhalt e.V.
Unter dem Jahresmotto des Kneipp-Bundes e.V. „Kneipp vereinT“ kamen am 9. November 2024 über 90 Akteur*innen aus Kita, Hort, Schule, Vereinen und Kommunen im Festsaal des Kurhauses in Bad Schmiedeberg zusammen. Ziel der 15. Fachtagung war es, das moderne Gesundheitsverständnis nach Sebastian Kneipp in den Mittelpunkt zu rücken und den Teilnehmenden praxisnahe Anregungen für ihre Arbeit mitzugeben.
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Ein Praxisbeispiel aus der Region Hannover
07.11.2024
- Kristina Quakulinsky, Region Hannover, Lea Haase, Region Hannover
Kinderarmut ist ein sehr komplexes und vielschichtiges Thema und kann sich auf die körperliche und geistige Gesundheit, das Wohlbefinden sowie die Bildungschancen von Kindern auswirken und langfristige Konsequenzen haben. Die Folgen von Kinderarmut sind schwerwiegend. Die Frühen Hilfen leisten mithilfe ihrer Netzwerke einen großen Beitrag zu dieser Armutsprävention. Wie dies in der Region Hannover auf vielfältige Weise geschieht, schildert dieser Artikel.
Schlagwörter:Armut, Frühe Hilfen
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Wandel im Engagement
06.11.2024
Gesellschaftlicher Wandel fördert neue Strukturen des Engagements. Im Mittelpunkt des Sonderbandes der Zeitschrift Voluntaris steht die Frage, wie diese Strukturen unter Berücksichtigung sozialer Ungleichheiten, neuer gesellschaftlicher Krisen und verschiedener Akteure partizipativ mitgestaltet werden können. Die hier vorgestellten Forschungsprojekte geben Einblicke in verschiedene Engagementbereiche in Deutschland. Dabei muss weiterhin festgestellt werden (S. 61): "In Deutschland gelingt es nicht, Menschen aus marginalisierten Gruppen, die sich ehrenamtlich engagieren möchten, gleiche Zugänge zur Ausübung eines freiwilligen Engagements zu ermöglichen."
Lesen Sie hier das kostenlos verfügbare Sonderheft.
Schlagwörter:freiwilliges Engagement
Frühe Hilfen in Deutschland kommen an
Zweiter Wissenschaftlicher Bericht zur Bundesstiftung Frühe Hilfen
04.11.2024
In dem Monitoring-Bericht des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH) werden wesentliche Daten und Erkenntnisse zu den aktuellen Entwicklungen in den Frühen Hilfen präsentiert. Neben der flächendeckenden Erreichbarkeit und der positiven Bewertung ist es eine weitere Stärke der aufsuchenden Angebote der Frühen Hilfen, dass es ihnen gelingt, auch Familien mit hohen Zugangsbarrieren und geringeren Teilhabechancen, wie Familien in Armutslagen, zu erreichen.
Link zum Bericht: www.fruehehilfen.de/service/publikationen/einzelansicht-publikationen/titel/wissenschaftlicher-bericht-2023
Schlagwörter:Frühe Hilfen, Armut
17. Kinder- und Jugendbericht
31.10.2024
In Deutschland leben derzeit rund 22 Millionen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Der 17. Kinder- und Jugendbericht der Bundesregierung zeigt, dass die heutige junge Generation so vielfältig wie nie ist, aber dennoch vor gemeinsamen Herausforderungen steht. Themen wie Klimawandel, Migration und Digitalisierung prägen ihr Aufwachsen, wobei das Vertrauen in die Zukunft sinkt. Der Bericht fordert eine bessere Unterstützung der Kinder- und Jugendhilfe, insbesondere angesichts des Fachkräftemangels. Politik und Gesellschaft müssten verlässliche Rahmenbedingungen schaffen, um allen jungen Menschen gleiche Chancen zu bieten.
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